1927 wurde die erste vereinseigene Sömmerlingsanlage, die Waldjiteiche im Flüelatal, geschaffen. Durch Erddämme wurden eine Reihe kleinere Teiche gestaut; beim Abfischen wurde einfach der Damm geöffnet. Zuunterst ergab eine Betonstaumauer einen grösseren Teich. Mit den Jahren wurde die Anlage durch Verbesserungen auf die doppelte Kapazität vergrössert und 1963 musste die Staumauer erneuert werden. Die Waldjiweiher ergaben jährlich zwischen 44 und nur 5 % des Einsatzes von Jungbrut an Sömmerlingen, zwischen 1'000 und 6'000.
1931 wurde das Seehofseeli in Davos Dorf mit etwa 2500 m2 als Sömmerlingsteich in Betrieb genommen. Im ersten Jahr (Rasenboden) war der Ertrag 66 % als 8 – 15 cm lange Sömmerlinge.
Aber nicht immer blieb der Erfolg so gross, als Gegenstück war der Ertrag von 1954 nur 5 % von 40'000 Stück Jungbrut. Als dann 1955 fast der ganze Einsatz an Brut auf rätselhafte Weise einging, wurde das Seehofseeli aufgegeben. Nach einem nochmaligen völlig negativen Versuch 1960 mussten wir den einst so guten Teich endgültig abschreiben.
Im Jahr 1949 konnte eine neue Anlage, der Furrenweiher in Glaris, in Betrieb genommen werden und von 1954 an benutzten wir den Château-Weiher einige Jahre zur Jungfischaufzucht.
1960 liessen wir im oberen Flüelatal grosse Flächen mit einem Bagger ausheben; dort in den Karlimatten werden nun jährlich bis zu 8'000 Stück Sömmerlinge eingesetzt, welche den Bach dann talwärts bevölkern. Der Dischmabach wird vom Schürlibächli und anderen Wiesenbächlein aus mit Vorsömmerlingen und der Sertigbach soweit möglich mit sogenannten Wildlingen, in Fliessgewässern gezogenen Jungfischen, besetzt.
1961 wurden dann der Fluorweicher in den Islen und der Höhwaldteich ob dem Davosersee geschaffen.