Der grösste Eingriff in die Davoser Fischwasser ist natürlich die Nutzung des Davosersees. Der See, vorher ein natürliches, ergiebiges Fischreservoir zur Befruchtung aller Davoser Fliessgewässer, produziert heute wegen der Absenkung nach der Laichzeit überhaupt keinen eigenen Nachwuchs mehr.Beträchtliche Fluss- und Bachstrecken sind durch Begradigungen (Landwasser und Dischmabach) und Eindohlungen und Trockenlegungen von Wiesenbächlein verlorengegangen. Durch massiven Wasserentzug für Kraftwerke: Sertigbach, Flüelabach und Landwasser Glaris abwärts ist der Lebensraum der Forellen kleiner geworden.