Auf dem Flüelahospiz versammelten sich in den vierziger Jahren einige Male eine Anzahl Mitglieder zu Wettfischen. Erstmals 1948 fand das Vereinswettfischen am Laretsee statt. Seither finden sich alljährlich um die 20 Fischer zum Teil mit ihrem Angehörigen zum traditionell gewordenen Wettfischen am Laretsee ein. Nur 1962 und 1964 erzwang Petrus einen Unterbruch, da er das übliche Festwetter einfach nicht liefern konnte. Eine eigene Festwirtschaft wird meistens eifrig frequentiert und der Gratiszigeunerbraten für Teilnehmer und ihre Gattinnen findet immer fiel Anklang.
Auf dem Sockel des schönen hölzernen Wanderbechers stehen die Namen der bisherigen Sieger und Fischerkönige: H. Zäch, S. Dignös, H. Fischer zweimal, H. König, F. Greiner dreimal, F. Grunder, T. Fraquelli, T. Bianchi zweimal, F. Rohrer, J. Gadmer, E. Olgiati, F. Trabucchi, N. Gianoni und F. Adank.
An Herbstwettfischen am grossen Grialetschsee, jeweils nach dem 16. September, galt es, möglichst viele untermassige Saiblinge zu fangen. Diese wurden dann aus dem überbevölkerten Grialetschsee lebend in den Dischmabach versetzt. Gewinner des Schaadpreises, einer schönen Zinnkanne, waren bisher: V. Kübli, M. Bianchi, K. Weber zweimal, H. Kaiser zweimal und M. Lehmann.Bei zwei ähnlichen Wettfischen der Prättigauer am Hühnersee waren die Davoser Fischer jedes Mal stärker vertreten als die Gastgeber. Unser Kari Weber wurde einmal Sieger, J. Lücker zweimal zweiter.